Der Park Güell ist ein 17 Hektar großer öffentlicher Park in Barcelona, im Stadtteil Gracia, neben der Sierra de Collserola. Dieser Park hat zwei große Bereiche: den monumentalen Bereich, der zum Weltkulturerbe erklärt wurde, und den Waldbereich. Was den Park Güell einzigartig macht, ist gerade der monumentale Teil, ein komplettes architektonisches Werk der katalanischen Moderne, das vom großen Meister und Genie Antonio Gaudí ausgeführt wurde. Dieses monumentale Gebiet nimmt 12 Hektar ein, in denen sich die berühmten kleinen Häuser befinden, die wie Lebkuchen und Schokolade aussehen. Dieser Park begann im Jahr 1900 im Auftrag von Eusebio Güell, Schwiegersohn des Marquis von Comillas, der bereits mehrere Bauten bei seinem guten Freund Gaudí in Auftrag gegeben hatte. Güells Absicht war es, eine private Urbanisation mit einer Grünfläche zu schaffen, die britische Wohnparks simulierte, daher ist der Name des Parks auf Englisch (Park Güell). Die Komplexität des Verkaufs der Grundstücke und der exklusive Charakter der Urbanisation machten es unmöglich, nur zwei der sechzig geplanten Häuser zu bauen. So wurde aus dem Park kein Wohngebiet, sondern ein großer privater Garten, den Güell für öffentliche Veranstaltungen aufgab. Nach seinem Tod im Jahr 1918 boten seine Erben den Park dem Stadtrat von Barcelona an, der ihn 1922 kaufte und als Stadtpark eröffnete. Das Haus der Familie Güell wurde eine öffentliche Schule und Gaudís Haus ist seit 1963 ein Hausmuseum. 1969 wurde der Park Güell als künstlerisches Denkmal anerkannt und 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Ohne Zweifel ist dieser Park der Stolz der Barcelonaner und ein Muss für alle, die nach Barcelona reisen. Gärten, ein großer Platz, bunte Häuser, Säulen... Es ist wahrscheinlich einer der schönsten Parks der Welt. Nicht verpassen!